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Justus-Liebig-Universität Gießen
 
> AUSGABE 28 (2011) Brief Drucker

Die GRÜNEN – Eine Geschichte ihrer Gründung

Nicht rechts, nicht links, sondern vorn
Eine Rezension von Jürgen Dinkel

Mende, Silke: "Nicht rechts, nicht links, sondern vorn".  Eine Geschichte der Gründungsgrünen. München: Oldenbourg, 2011.

In ihrer mit dem Dr. Leopold-Lucas-Nachwuchswissenschaftler-Preis der Universität Tübingen ausgezeichneten Dissertation untersucht die Tübinger Historikerin Silke Mende die Geschichte der Gründungsgrünen in den 1970er Jahren. Dabei charakterisiert sie im ersten Teil der Studie idealtypisch fünf unterschiedliche soziale Gruppierungen und deren Denkstil, die maßgeblich zur Gründung der Partei DIE GRÜNEN im Jahr 1980 beigetragen haben. Im zweiten Teil ihrer Arbeit geht Mende den Integrationsmechanismen nach, die es ermöglichten, dass sich das äußerst heterogene Akteursensemble zu einer Partei zusammenschloss.


Die ausgezeichnete Dissertation der Tübinger Historikerin Silke Mende verdient eine große Leserschaft. Angesichts der gegenwärtigen politischen Erfolge der Partei Bündnis90/DIE GRÜNEN erscheint es sinnvoll, sich aus historischer Perspektive mit ihrer bundesdeutschen Entstehungsgeschichte auseinanderzusetzen. Und Mende gelingt es im besten Sinne von Zeitgeschichte, durch einen Rückblick in die Vergangenheit zu einem besseren Verständnis unserer Gegenwart beizutragen. Konkret informiert sie den Leser über die Innenlogik der Gründungsgrünen und über das Funktionieren, die Symbolik und die Ziele einer bedeutenden politischen Kraft unserer Zeit. Darüber hinaus gelingt es Mende aber auch, durch die Analyse der Gründungsgrünen in den 1970er Jahren Erkenntnisse über einen tiefgreifenden Strukturwandel in der bundesdeutschen Geschichte zu gewinnen.

In Anlehnung an bereits vorliegende Interpretationen erscheinen die 1970er Jahre bei Mende als ein Zeitraum der Transformation. Im ökonomischen Bereich trat an die Stelle des Glaubens an ein kontinuierliches Wirtschaftswachstum die Angst vor Arbeitslosigkeit und Rezension. Zweifel erschütterten den technischen Machbarkeits- und Planbarkeitsglauben der vorherigen Jahrzehnte, die von Willy Brandt hoffnungsvoll erwartete Liberalisierungspolitik entpuppte sich in den Augen vieler linker Zeitgenossen als Repressionspolitik und zuletzt konterkarierten große Umweltkatastrophen die Versprechen eines auf materielles Wachstum verengten Fortschrittsbegriffes. Das Ende alter Gewissheiten löste Unsicherheiten, ein verstärktes Krisenbewusstsein und die Suche nach neuen Alternativen und Orientierungen aus. In dieser Situation entstanden neben bereits bestehenden älteren gesellschaftlichen Gruppierungen eine ganze Reihe neuer sozialer Bewegungen, aus deren unterschiedlichen Traditionen und Denkstilen sich die spätere grüne Partei zusammensetzte. Konkret arbeitet Mende idealtypisch die soziale Zusammensetzung und den Denkstil von fünf Gruppierungen heraus, aus denen sich die grüne Bewegung in den 1970er Jahren zusammensetzte.

Am rechten Ende des Spektrums verortet sie dabei eine konservative Gruppe, die sich um den ehemaligen CDU-Bundestagsabgeordneten Herbert Gruhl versammelte. Dieser hatte mit seinem Bestseller Ein Plant wird geplündert die Ideen dieser Gruppe maßgeblich auf den Punkt gebracht. Im Zentrum stand dabei der Wunsch nach Bewahrung, wobei den Bezugspunkt des Bewahrenswerten eine idealisierte vormoderne Idylle markierte. Der Begriff der „Gemeinschaft" stand im Mittelpunkt eines zweiten Denkkollektivs. Personell rekrutierte es sich vor allem aus Personen, die bereits in den 1920er Jahren sozialisiert worden waren. Die Unsicherheitserfahrungen des Ersten Weltkrieges und der Weimarer Republik sowie erneut der 1970er Jahre versuchte diese Gruppe durch eine Überwindung politischer Lager und durch eine Betonung der Gemeinschaftsidee zu begegnen.
Antiautoritäre Anthroposophen stellten das dritte Denkkollektiv dar. Sie begriffen die Lehre Rudolf Steiners als politisch-gesellschaftliche Aufgabe und versuchten damit die Herausforderungen der 1970er Jahre zu meistern. Ihre Forderung nach einem „Dritten Weg" zwischen Ost und West machte ihre Ideen zudem höchst anschlussfähig für andere Gruppen, insbesondere für die Gemeinschaftsdenker.
Die vierte Gruppierung war aus der 68er-Bewegung hervorgegangen und setzte sich aus der undogmatischen Linken zusammen. Personell war dies die größte Gruppe, wobei die Frankfurter Sponti-Szene und das Sozialistische Büro darin langfristig den größten Einfluss auf deren Symbolik und Aktionsformen hatten.
Die letzte Gruppe der Gründungsgrünen rekrutierte sich aus der dogmatischen Linken und Angehörigen ehemaliger K-Gruppen. Für sie war die grüne Bewegung einerseits ein Ausweg aus ihrer Identitätskrise in den 1970er Jahren. Andererseits verbanden sie noch stärker als die undogmatische Linke Ökologie mit Marxismus und versuchten, umweltpolitische und gesellschaftliche Probleme der modernen Industriegesellschaft durch ein neues ökologisches Zeitalter zu überbrücken.

Neben diesen fünf Denkkollektiven verweist Mende in einem weiteren Kapitel auf herausragende Protagonisten, welche die grüne Bewegung in den 70er Jahren maßgeblich geprägt haben. Kurze biographische Skizzen finden sich zu Baldur Springmann, Rudolf Bahro, Rudi Dutschke, Carl Amery und Petra Kelly.

Im zweiten Teil ihrer Analyse geht Mende dann der Frage nach, wie sich das eben skizzierte heterogene Akteursensemble trotz aller Differenzen zusammenfand und letztendlich eine Partei gründete. Im Zentrum stehen dabei unterschiedliche Mechanismen und Praktiken der Integration sowie die Herausbildung einer gemeinsamen Symbolik, Sprache und Identität.

Auf semantischer und symbolischer Ebene wirkten dabei nach Mende gemeinsame Feindbilder integrationsfördern, die sich in der Kritik an der zivilen Nutzung von Kernenergie und der militärischen Entwicklung von Atomwaffen im Angstbegriff der „Atomkraft" bündelten. Des Weiteren beförderte die Ablehnung eines „repressiven Staates" und der „Bonner Parteienrepublik" den Zusammenschluss dieser Gruppierungen. Komplementär zu den gemeinsamen Feindbildern wirkten sich positiv konnotierte, breit interpretierbare Begriffe und Topoi, die in verschiedene Richtungen anschlussfähig waren, wie der Wunsch nach „Frieden" und das Aufzeigen eines „Dritten Weges", förderlich auf das Zusammenschließen aus. Im Großen und Ganzen war der Gründungskonsens der Grünen nach Mende allerdings zunächst negativ formuliert und richtete sich gegen Wertvorstellungen und Überzeugungen der Mehrheitsgesellschaft.

Neben der semantischen und begrifflichen Integration misst Mende zudem der Praxis und dem Prozess des Zusammenschließens eine große Bedeutung bei. Im Zentrum stehen die Proteste der Anti-AKW-Bewegung sowie die Demonstrationen gegen den NATO-Doppelbeschluss. Beide Ereignisse beförderten das gegenseitige Kennenlernen der verschiedenen Gruppierungen, den argumentativen Austausch und den Aufbau von persönlichen Netzwerken über die jeweiligen Gruppengrenzen hinweg. Gleichzeitig prägten sie die Symbole, die Praktiken und das Selbstverständnis der Gründungsgrünen als basisdemokratische Bewegung. Dazu kam, dass bereits während der 70er Jahre in den einzelnen Gruppen über Parteigründungen nachgedacht worden war. Die ersten Direktwahlen des europäischen Parlaments im Jahr 1979 verliehen diesen Bestrebungen eine neue Dynamik und bundesweit entstanden grüne, bunte und alternative Listen, die sich am 12./13.1.1980 in Karlsruhe durch das Engagement einzelner herausragender Persönlichkeiten zur Partei DIE GRÜNEN zusammenschlossen.

Die Studie Mendes endet mit einem kurzen Ausblick auf die Zeit nach der Parteigründung. Dabei zeigt die Entwicklung der Grünen, dass der vor allem auf Ablehnung basierende Gründungskonsens sowie überzogene Erwartungen an einen Parteitypus neuen Stiles mit basisdemokratischer Ausrichtung und flachen Hierarchien relativ schnell mit den Bedürfnissen einer effektiven Parteienführung und -politik in Konflikt gerieten. Der Austritt und die Abspaltung von einzelnen Gruppierungen und Personen seit den 1980er Jahren war eine Folge dieses Konfliktes, der wiederum deutlich macht, dass die Gründungsgrünen ein Phänomen der 1970er Jahre waren, aus denen sich aber die Partei DIE GRÜNEN entwickelte.

Mendes Studie ist in zweierlei Hinsicht vorbildlich. Auf inhaltlicher Ebene erweitert sie nicht nur unser Wissen über DIE GRÜNEN, sie trägt auch zu einem besseren Verständnis der 1970er Jahre und darüber hinaus unserer Gegenwart bei. Auf methodischer Ebene demonstriert sie anschaulich und überzeugend, wie Integrationsprozesse zwischen unterschiedlichen sozialen Gruppen und die Herausbildung gemeinsamer Begriffe, Symboliken und Identitäten ablaufen können, wo aber auch die Grenzen bestimmter Integrationsmechanismen liegen. Trotz des hohen Preises bleibt ihrem Buch nur eine große Leserschaft zu wünschen.


Silke Mende: „Nicht rechts, nicht links, sondern vorn". Eine Geschichte der Gründungsgrünen. München: Oldenbourg Wissenschaftsverlag GmbH, 2011 (Ordnungssysteme. Studien zur Ideengeschichte der Neuzeit, Bd. 33). 541 S., gebunden, 64, 80 €. ISBN: 978-3-486-59811-7 Pick It! .


Inhaltsverzeichnis

Dank (XI)
Einleitung (1)
Gegenstand, Fragestellung und Erkenntnisinteresse (5)
Ansatz (14)
Quellenauswahl (21)
Über den Umgang mit sozialwissenschaftlicher Literatur und den Forschungsstand (23)
Aufbau und Gliederung (32)

ERSTER TEIL: Trägergruppen, Netzwerke, Typen: Die Gründungsgrünen (35)
Erstes Kapitel: Die Grünen im Kontext der Neuen Sozialen Bewegung (37)
1. Die Welt der Bürger – und Basisinitiativen (39)
2. Initiative, Bewegung, Partei? Formen der Vernetzung (44)
3. Für und wider die grüne Partei: Die Debatte im Bundesverband Bürgerinitiative Umweltschutz (53)
4. Junge, gebildete Mittelschichten: Zur Sozialstruktur der grünen Bewegung (60)
5. Wie deutsch waren die Grünen? Die grün-alternative Bewegung in internationaler Perspektive (64)
Zusammenfassung (71)

Zweites Kapitel: Konservatismus in Grün – die Bewahrer (72)
1. Herbert Gruhl (73)
2. Institutionelle Foren der konservativen Grünen (78)
3. Habitus, Handlungsformen, Politikstil (84)
4. Grüner Konservatismus: Programmatik, Inhalte, Ordnungsvorstellungen Zusammenfassung (92)

Drittes Kapitel: „Konservative Revolution" im ökologischen Zeitalter – die Gemeinschaftsdenker (94)
1. August Haußleiter (94)
2. Organisation, Institutionen und Netzwerke (99)
3. Ideenwelt und Programmatik: Grunddispositionen und historische Bezüge (105)
4. Die Hinwendung zu den Neuen Sozialen Bewegungen (113)
5. Alte und neue Trägergruppen (123)
6. Politikstil und Politikverständnis (128)
Zusammenfassung (132)

Viertes Kapitel: Dreigliederung, Dritter Weg und direkte Demokratie – die antiautoritären Anthroposophen
(135)
1. Grundzüge anthroposophischen Denkens nach Rudolf Steiner (136)
2. Selektive Aneignung: Die Renaissance anthroposophischer Versatzstücke seit den späten 1960er Jahren (138)
3. Institutionen, Organisationen, Netzwerke I: Der Achberger Kreis (141)
4. Institutionen, Organisationen, Netzwerke II: Die Freie Internationale Universität (146)
5. Ideenwelt und Programmatik: Grunddispositionen und historische Bezüge (152)
6. Habitus, Handlungsformen, Politikstil (159)
7. Die Erweiterung des Netzwerkes um die Freisozialen (164)
Zusammenfassung (166)

Fünftes Kapitel: Nicht Moskau und nicht Godesberg – die undogmatische Linke
(168)
1. Die „Neue Linke" nach 1968 (169)
2. Kommunikationsplattform für die undogmatische Linke: Das Sozialistische Büro (SB) (172)
3. Eine Partei links der SPD? Die Transformation einer altbekannten Debatte (180)
4. Das SB und die Herausforderung durch die Neuen Sozialen Bewegungen (184)
5. Das SB und die Frage einer grün-alternativen Wahlbeteiligung (189)
Zwischenfazit zum Sozialistischen Büro (195)
6. Zwischen Radikalität und revolutionärem Unernst: Die Frankfurter Spontis (196)
7. Die enge Verschränkung mit der Alternativbewegung (202)
8. „Wir wollen alles und das jetzt". Die Spontis gegenüber der grünen Herausforderung (204)
Zusammenfassung (212)

Sechstes Kapitel: Von Peking nach Karlsruhe – die ökologische Revolution und ihre Marxistischen Kinder (214)
1. Zur Entstehung und Charakter der K-Gruppen (214)
2. Die Pragmatiker unter den Dogmatikern: Der Kommunistische Bund innerhalb des westdeutschen K-Gruppen-Spektrums (219)
3. Herausforderungen und Verunsicherungen (222)
4. Das Engagement in den Neuen Sozialen Bewegungen und im grünen Formierungsprozess (226)
5. Die Kommunisten in den Grünen: Unterwanderung oder Lernprozess? (231)
Zusammenfassung (239)

Siebtes Kapitel: Charismatiker, Medienlieblinge und Bewegungsintellektuelle – herausragende Protagonisten im Grünen Gründungsprozess (241)
1. Ökobauer mit brauner Vergangenheit: Baldur Sringmann (244)
2. „Rot und grün – das geht gut zusammen": Rudolf Bahro (250)
3. Der kurze Traum von der grünen APO: Rudi Dutschke (258)
4. Ein grüner Bewegungsintellektueller: Carl Amery (264)
5. „Die heilige Johanna der Grünen": Petra Kelly (269)
Zusammenfassung (276)

Faktoren der Formierung: Ein Zwischenfazit (278)

ZWEITER TEIL: Ungewöhnliche Koalitionen im Lichte neuer Herausforderungen: Formen der Integration (287)
Achtes Kapitel: Ökologie versus Ökonomie? Umwelt, Wachstum und Konsumgesellschaft
(289)
1. Vom Konsens- zum Konfliktthema: Die Entwicklung des Umweltbewusstseins in den 1970er Jahren (292)
2. Umwelt und Wachstum im Gewande konservativer Kulturkritik: Austeritätskonzepte und die Infragestellung bürgerlicher Emanzipation (298)
3. Umwelt und Wachstum aus linker Perspektive: Von der Kapitalismuskritik zur Einsicht in die Begrenztheit natürlicher Ressourcen (304)
4. Inhaltliche Brücken in der Umwelt- und Wachstumsdebatte: Kritik der Konsumgesellschaft (310)
5. Die begrenzte Reichweite popularisierbarer Metaphern: Das Beispiel „Krebswachstum" (315)
Zusammenfassung (320)

Neuntes Kapitel: Freiheit oder Etatismus? Staats- und Institutionenkritik bei den Gründungsgrünen (322)
1. Die Demokratie und ihre „falschen Beschützer" oder die „verlorene ehre der SPD" (323)
2. Der Kernenergiekonflikt und die Entscheidung für die Parlamentarisierung (330)
3. „Ökopax": Die Erweiterung der grünen Agenda um das Friedensthema (339)
4. Wider den „Atomkonsens" des Bonner „Allparteienkartells": Grüne Parlamentarismuskritik (352)
5. „Staatsmaschine" und „Parteienapparate": Topoi grüner Staats- und Parlamentarismuskritik (359)
Zusammenfassung (364)

Zehntes Kapitel: Formierung im Zeichen der Krise – Fortschritt und Zukunft in der modernen Industriegesellschaft
(365)
1. Der Ausstieg aus der Megamaschine: Das grüne Unbehagen an der modernen Industriegesellschaft (366)
2. „Point of no return" und „atomarer Holocaust": Elemente des grünen Krisendiskurses (372)
3. „Krise" als Argument: Einheit und Auftrag der grünen Bewegung (382)
4. „Im Namen des Kreislaufs": Die Krise der Zukunft und die zukunft des Fortschritts (389)
5. Der „Geist einer neuen Aufklärung"? Grüne Verständnisse vom Fortschritt (397)
Zusammenfassung (405)

Elftes Kapitel: Auf der Suche nach der verlorenen Orientierung: Neue Konstellationen jenseits alter Gegensätze (407)
1. „Apokalypse ohne Reich" und die „Infragestellung aller überkommenen Werte": Orientierungsverlust und Sprachlosigkeit (408)
2. „Lechts und rinks kann man nicht velwechsern". Zur Genese und Relevanz eines politischen Strukurmerkmals moderner Gesellschaften (414)
3. „Manche Gartenzwerge tragen eine Jakobinermütze": „Krise der Linken" und Gestaltwandel des Konservatismus (419)
4. Ideologische Frontverschiebungen bei den Gründungsgrünen (428)
5. „Nicht rechts, nicht links, sondern vorn" (434)
Zusammenfassung (444)

Zwölftes Kapitel: Die „Alternative zu den herkömmlichen Parteien" – Herausforderungen in der politischen Praxis (446)
1. „Nullwachstum" oder „qualitatives Wachstum": Die Debatte über den Primat der Ökologie (447)
2. „Die Revolution frisst ihre Kinder – Die Grünen fressen ihre Gründer." Erste Austritte und Friktionen (452)
3. „Spielbein und Standbein": Zum Politikverständnis einer „Anti-Parteien-Partei" (458)
4. Basis und Betroffenheit oder der „Gegentyp zum Parlamentarier Marke Bundestag" (461)
5. „Partei ohne Gesichter"? Basis als Legitimation und Letztargument (467)
6. Die „Strafe Wilhelm Reichs"? Die Arbeit der grünen Bundespartei und die Grünen in den Parlamenten (471)
7. Von der „Anti-Parteien-Partei" zum „ökologischen Block der 90er": Realpolitische Wandlungen im Windschatten gründer Symbolpolitik Zusammenfassung (482)

FAZIT: Der Ort der Gründungsgrünen in der Geschichte der Bundesrepublik (483)

Abkürzungsverzeichnis (492)

Abbildungsverzeichnis(494)

Quellen- und Literaturverzeichnis (495)
Register (534)
Personenregister (534)
Sachregister (536)


Die Grünen—A History of the Foundation of Germany's Green Party

Silke Mende examines in her award-winning PhD thesis the origins of the Green Party during the 1970s. In the first part of her book she characterizes five social groups whose mentalities were crucial in the foundation of the party in 1980. In the second part she analyses how it came about that these extremely different groups were integrated into one party.


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