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Bericht zum 6. Kubanischen Kongress zur sexuellen Erziehung, Orientierung und Therapie: "Die Sexualerziehung innerhalb der Prozesse sozialer Veränderung"

Palacio de Convenciones de La Habana, Cuba, 23.-26. Januar 2012

Ein Bericht von Britta Borrego

> Konferenzübersicht

Der 6. Kubanische Kongress zur sexuellen Orientierung, Erziehung und Therapie wurde vom Nationalen Zentrum für Sexualerziehung (CENESEX) Kubas, der Kubanischen Multidisziplinären Gesellschaft zur Sexualforschung (SOCUMES) und dem Palacio de Convenciones Havanna organisiert. Eine vielfältige Schirmherrschaft setzte sich aus nationalen wie auch internationalen Institutionen zusammen. Darunter sind das Ministerium für Öffentliche Gesundheit (MINSAP), der Nationalrat wissenschaftlicher Gesundheitsorganisationen (CNSCS), die kubanische Akademie der Wissenschaften (ACC), der weltweite Verband für Sexuelle Gesundheit (WAS), die schweizerische Agentur für Entwicklung und Kooperation (COSUDE) sowie die lateinamerikanische Föderation von Gesellschaften der Sexualwissenschaft und Sexualerziehung (FLASSES) nennenswert. Neben der Schweiz waren ebenso kanadische und belgische Vertretungen als Schirmherren anwesend. Diese Internationalität ließ sich auch bei den Referierenden und BesucherInnen, die zahlreichen Forschungs- und Praxiszusammenhängen entstammten, wiederfinden. Das Land war bereits mehrfach Gastgeber von nationalen und internationalen Zusammenkünften zu dieser Thematik: 1994 zum VII. Lateinamerikanischen Sexualwissenschaftlichen Kongress und zum I. Kubanischen Kongress zur Sexualerziehung. 1998 zum II. Kubanischen Kongress zur Sexualerziehung und zum II. Iberoamerikanischen Seminar zur Lebenserziehung, sowie 2001 zum III. Kubanischen Kongress zur sexuellen Orientierung und Sexualtherapie.

Umfassende Modelle gesellschaftlicher Aufklärung und Sexualerziehung


"Since the early times of the Cuban
transition,
the sexual education
was assumed as national politics."

tagung_Havanna_Bild_1.jpgWie das Motto dieses 6. Kubanischen Kongresses anklingen ließ, war das verbindende Element der vielfältigen Kongressveranstaltungen die Fokussierung einer staatlichen kubanischen Sexualpolitik, die sich innerhalb sozialer Transformationsprozesse befindet und selbst gestalterisch an diesen Prozessen teilhat. In ihrem Eröffnungsvortrag "The sexual education within the processes of social transformation" betonte MARIELA CASTRO ESPÍN (Havanna), Direktorin des CENESEX und Kongresspräsidentin, die Notwendigkeit der lokalen und regionalen Zusammenarbeit auf Kuba wie auch auf internationaler Ebene, um die Gleichstellung der Geschlechter, sexuelle Diversität und sexuelle Gesundheit innerhalb einer umfassenden Sozialpolitik zu fördern und herzustellen. Sie nannte als oberstes Ziel des Kongresses, die interdisziplinären Debatten um die menschliche Sexualität in ihrer Komplexität, ihren vielfältigen Dimensionen und Deutungen weiter zu führen und zu entwickeln. Die Bedeutungsproduktionen von Sexualität sowie die Stabilisierung einer normativen und diskriminierenden Ordnung, die sich auf vielfältige Weise (wissenschaftlich, politisch und religiös) legitimiere, seien soziohistorisch und kulturell bedingt und damit wandlungsfähig. Für Castro Espín steht Kuba vor der Herausforderung, in diesen Prozessen humanistische Werte wie Solidarität, Gleichheit und Gerechtigkeit zu implementieren. In enger Kooperation mit dem Kubanischen Frauenverband FMC und den nationalen Gesundheits-, Erziehungs- und Kulturministerien koordiniert das CENESEX entlang dieser Werte die nationale Sexualerziehung als Teil dieses Prozesses sozialer Transformation.
YOLANDA FERRER (Havanna), Präsidentin des FMC, ergänzte diese Vorhaben mit einem geschichtlichen Abriss über die Entwicklung des nationalen Sexualerziehungsprogramms ab 1962, das von Wilma Espín, der Galionsfigur der feministischen Bewegung auf Kuba, eingeführt wurde. Beide Rednerinnen hoben zudem die enge und stete Verquickung ihrer Ziele mit der fortwährenden Ausrichtung der Kubanischen Revolution in Bezug auf deren Frauen-, Familien-, Sexual- und Sozialpolitik seit dem Jahr 1959 hervor.
Spannend zu verfolgen waren die Ausführungen Castro Espíns zur Homophobie auf Kuba. Die lange Marginalisierung und Diskriminierung der Homosexualität, welche sich durch wissenschaftlich-medizinische Diskurse und den Einfluss der katholischen Kirche im historischen Prozess als eine enorm gewichtige und gefestigte Denktradition etablierte, sah sie als Indikatoren für die hispanisch-machistische Kultur Kubas. Doch ebenso wie die katholische Kirche trug auch der Sozialismus auf Kuba sowohl zu Prozessen der sozialen Umwandlung als auch zur Festigung von Geschlechterstereotypen bei. Castro Espín ließ hierbei nicht die Diskussion um die berüchtigten UMAP (Military Units to Aid Production) und den ambivalenten Status, den homosexuelle Personen (meist Männer) auf Kuba in den frühen Jahren der Kubanischen Revolution innehatten, aus. So sei ihr zufolge heute immer noch mit dem Einfluss der überdimensionierten, institutionalisierten Homophobie der 1960er Jahre zu kämpfen. Mit den staatlichen Bemühungen der 1980er und 1990er Jahre zur Entdiskriminierung und -kriminalisierung von Homosexualität vor dem Gesetz wurden LGBT-Personen schließlich mit mehr Rechten versehen. Diese neue Sprache offerierte eine liberale Regelung der sexuellen Orientierung und der Geschlechtsidentität. Castro Espín erwähnte dabei, dass noch in diesem Jahr das Thema der Anerkennung gleichgeschlechtlicher Lebenspartnerschaften vor dem kubanischen Parlament zur Diskussion gebracht werde.

Geschlechtliche und sexuelle Diversität

Einen deutlichen Schwerpunkt legte die Organisation des Kongresses auf den Aspekt der Diversität von Körperlichkeit, sozialem/psychologischem Geschlecht und sexueller Identität bzw. sexueller Orientierung. (Das im Spanischen verwendete 'sexual' kann in diese Bedeutungsvielfalt übersetzt werden. Aus diesem Grund werden die im Deutschen unterschiedlich konnotierten Begriffe nachfolgend 'geschlechtlich' und 'sexuell' synonym verwendet.)
Einzelvorträge, Podiumsdiskussionen und Workshops widmeten sich beispielsweise Themenbereichen wie "Sexualitäten und Geschlecht in verschiedenen Altersetappen", "Sexualerziehung von Jugendlichen und Kindern auf Kuba", "Populärmusik und Homophobie", "Sichtung und Revision lokaler Aufklärungs- und Erziehungsprogramme", "Sexuelle Rechte als Menschenrechte" und "Homosexualität in verschiedenen gesellschaftlichen Bereichen". Im Sinne der landeseigenen Ziele, öffentliche und umfassende gesellschaftliche Aufklärung und Sensibilisierung zu leisten, waren auch thematische Blöcke zur Gewalt gegen Frauen in Lateinamerika und der Karibik, AIDS-Prävention, klinische Sexualwissenschaft und Sexualtherapie Gegenstand des breiten Themenspektrums des Kongresses.


Transsexualität und Transgender:
Empowerment, Gleichberechtigung und gesellschaftliche Aufklärung

Humanidad es Diversidad
Als Bestandteil sexueller bzw. geschlechtlicher Diversität war der Bereich "Trans_Identitäten" stark akzentuiert: Kubas Intention, das Phänomen zu entpathologisieren, die rechtliche wie soziale Gleichstellung und gesellschaftliche Partizipation von Trans_Personen zu etablieren, war hier klar abzulesen. Parallel zum eigentlichen Kongress fand das Symposium Transgender beyond disorder: New paradigms and standards of care. WPATH'S impact on law and policy am 23.1.2012 statt. JAMISON GREEN, Präsident von WPATH (World Professional Association for Transgender Health) und seinerzeit Autor des Buches Becoming a Visible Man (2004), diskutierte mit dem Auditorium die Richtlinien, Forderungen und Aktivitäten seiner Organisation. Neben der konkreten Einflussnahme auf öffentliche und staatliche Funktionäre seitens WPATH entwickelt die Organisation Strategien des Empowerment von Trans_Personen in den Praxen und Situationen des täglichen Lebens, ermöglicht ihnen die Realisierung der Selbstfürsprache und öffentlichen Einforderung ihrer Rechte und Belange. Green hielt weiterhin fest, es sei WPATH's "professional obligation to promote ethical practice, empirical research, documentation, and publication to increase scientific and social knowledge that will ultimately improve our own practices and the health and lives of our transsexual and transgender clients, patients, and constituents."
Das Symposium The noncompliance of gender identity in infancy and adolescence am 24.1. war eine weitere Veranstaltung, dem eine intensive und affirmative Beschäftigung mit dem Thema bezogen auf die frühen Lebensjahre von Personen zu entnehmen war – gerade in Bezug auf eine Zielgruppe, in der eine Diagnose von Psychologen in den meisten Fällen zurückgewiesen wird. Die sowohl nationalen Beiträge von ALBERTO ROQUE GUERRO und LÁZARO HERNÁNDEZ COTERÓN als auch die der internationalen ExpertInnen HERBERT SCHREIER (USA), DIANE EHRENSAFT (USA) und THOMAS D. STEENSMA (Niederlande) basierten auf langjährigen Erfahrungen in der psychologischen Arbeit mit Kindern und Jugendlichen mit sogenannter Geschlechtsidentitätsstörung. Einigkeit herrschte in der Überzeugung, dass das binäre Geschlechtermodell sowohl zur adäquaten Erfassung dieser Phänomene als auch für ein angemessenes neutrales bzw. heterogenes Umfeld bei der Behandlung und Sozialisation dieser Kinder nicht ausreiche. Dem Störungs- und Krankheitsstatus (gemäß der International Statistical Classification of Diseases and Related Health Problems der WHO) sei ebenfalls durch alternative Benennungs-, Herangehens- und Umgangsweisen zu begegnen.

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Eine dritte Zäsur innerhalb der Thematik setzte das am 25.1. stattfindende Symposium Transgressing the binary world. A challenge for the 21st century. WissenschaftlerInnen und MenschenrechtsaktivistInnen führten einen konstruktiven Dialog über die Wahrung der Menschenrechte sexueller und geschlechtlicher Minderheiten. Alberto Roque Guerro führte mit Foucault und Butler die allumfassenden Machtprozesse der binären Zweigeschlechterordnung vor Augen, denen diese Personengruppen unterliegen: Diskriminierung und Exklusion. Ebenso referierte er, wie innerhalb des medizinischen Diskurses und dessen inhärenten Zuschreibungen von Normalität und Devianz soziale Kontrolle entsteht. Geschlechtliche Vielfalt werde erst durch Kategorisierung und Benennung als "abweichenden Phänomene" pathologisiert. Wie die WPATH versteht sich auch Kuba als Vertreter der kritischen Forderung, die Medizin solle unterstützen und dienen und keinen Schaden zufügen.
Roque Guerro zufolge müssten Körper und Identitäten als politische Kategorien demnach auch aus einem politischen Blickwinkel verteidigt und der Ausdruck von Heterogenität und Dynamik fokussiert werden. In seiner Fallschilderung einer kubanischen Trans_Frau legte er die verschiedenen sozialen Bereiche (Schule, Familie) dar, in denen es alltäglich zu Diskriminierungen und Ausschlüssen kommt. Ein wohl einschlägiges, wenn auch paradox anmutendes Beispiel dafür sei weiterhin die Eingliederung von Transsexualität/ -identität ins medizinische Manual mentaler Störungen und der Umstand, dass diese Menschen in Lateinamerika kaum Zugang zum öffentlichen Gesundheitswesen haben. Die gravierendste Form gesellschaftlicher Nicht-Teilhabe sei ihm zufolge, dass Trans_Personen ihren staatsbürgerlichen Status nicht frei ausüben können.
Einen wesentlichen und wohl auch zu selten betrachteten Aspekt in diesem Kontext brachte in der späteren Diskussion eine argentinische Trans_Aktivist_in ein: Neben dem Eintreten für soziale Gerechtigkeit dürfe sich nicht die Konstruktion des Opferstatus von Trans_Personen etablieren. Mit ihrem Ausspruch "I would chose being myself, a travestí – and it's hard in this world to be a mariposa" drückte sie dezidiert die positiven Vorstellungen der unhinterfragten Selbstbestimmung und Selbstverständlichkeit aus. (Dabei unterlegte die affirmative Selbstaneignung des ursprünglichen Schimpfwortes 'mariposa' [Warmduscher, verweiblicht, schwul] der Aktivist_in ihre Aussage und Forderung sowohl mit Selbstironie als auch mit Kampfgeist und löste Applaus im Saal aus).

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Kritische Männlichkeitsforschung

Im Kontext des prognostizierten liberalen Umgangs mit der Entfaltung der Geschlechtsidentität und des Geschlechtsrollenverhaltens sowie im Kontext der hispanisch-machistischen Kultur ist die Männer- bzw. Maskulinitätsforschung ein relevanter Faktor. OSCAR GUASCH ANDREU (Barcelona) diagnostizierte in seinem Hauptvortrag "Males in gender perspective. Theories and experiences of discrimination" ein eklatantes Fehlen öffentlicher Problematisierung von hegemonialer Männlichkeit sowie der damit einhergehenden Unterdrückungsmechanismen. Eine weitgefasste Kritik am politischen und sozialen Konzept der Maskulinitäten existiere seiner Meinung nach weder in Spanien noch auf globaler Ebene, da eben die Privilegierung der Mitglieder einer hegemonialen Gruppe eine kritische Beurteilung der sozialen Umstände, in denen diese sich wiederfinden, verschleiere. Parallel dazu veranschaulichte er ein breites Spektrum an Diskriminierungsstrategien, Stereotypisierungen und Sexismen, an denen sich die Divergenz von Mythos und Realität klar abzeichnet.
Auch in der Diskussionsrunde zum Thema Maskulinitäten auf Kuba zeigte sich die Notwendigkeit, sich intensiv mit einem noch marginalisierten Thema auseinander zu setzen. Es ist hierbei anzumerken, dass auf Kuba seit den 1990er Jahren eine besondere und intensive Erforschung dieser Thematik aus multidisziplinärer Perspektive einsetzte. Diese wissenschaftlichen Auseinandersetzungen begründeten die Eröffnung einer eigens diesem Thema gewidmeten Abteilung der Multidisziplinären Kubanischen Gesellschaft zur Sexualforschung (SOCUMES), die nun sowohl die wissenschaftliche Erforschung von Männlichkeiten im kubanischen Kontext,  verschiedene Informationsveranstaltungen und Workshops als auch den medialen, politischen und soziokulturellen Austausch und die weitreichende Verbreitung der Ergebnisse auf ihrer Agenda trägt.


Vielfalt, soziale Gerechtigkeit und Teilhabe

In ihrem Abschlussvortrag "Social diversity, equity and social politics" zeichnete die Soziologin MAYRA ESPINA PRIETO (Havanna) das Bild einer (kubanischen) Sozialpolitik, wobei thematisch an Castro Espíns Ausführungen zu Beginn des Kongresses angeschlossen werden konnte: "The emancipatory process of profound social transformation, since the socialist paradigm in Cuba, constituted the principal base for demonstrating the need to resolve all forms of discrimination...".  Dem sozialen Akteur, der sich inmitten der Verteilungsprozesse von Macht, Rechten, Chancen und Möglichkeiten befindet, müsse horizontale und vertikale Gleichheit zugestanden werden. Dazu gehörten das Prinzip der Nicht-Diskriminierung jedweder Form der Vielfalt aufgrund objektiver Kategorien sowie die Anpassung sozialpolitischer Maßnahmen an die unterschiedlichen bestehenden Konditionen der verschiedenen sozialen Gruppen, wie Zugang und Voraussetzungen zur sozialen Teilhabe. Dies sollte mittels einer Politik der Gerechtigkeit realisiert werden, die gerade in der gegenwärtigen heterogenen Gesellschaft zugunsten der Vielfalt der Sexualitäten und Geschlechteridentitäten diesen ein grundlegendes Wohl, ohne Ausschluss und Nachteile, garantieren und Ungerechtigkeit herstellende Differenzen beseitigen soll. Soziale Gerechtigkeit zugunsten gesellschaftlicher Vielfalt drücke sich in der Trias aus dem Garantieren von Rechten, dem Schaffen von Chancen und Möglichkeiten und der Wahrung des Zuganges zu ebendiesen aus. Espina Prietos Vortrag griff somit den zu Beginn gelegten und während der vielfältigen Kongressveranstaltungen immer wiederzufindenden, thematischen Leitgedanken, nämlich die kubanische Sexualerziehung und ihre umfassende und progressive Programmatik auf.

Den ZuhörerInnen wurde ein Bild der ambitionierten Sozialpolitik des Inselstaates vermittelt, das ihnen erlaubt, Kubas innerlateinamerikanische wie auch globale Rolle im Bereich der Menschenrechts- und Minderheitenpolitik sowie seine Leistungen und Vorhaben in der Analyse, Mitgestaltung und Transformation gesellschaftlicher Prozesse umfassend nachzuvollziehen. Das stark fokussierte staatliche Aufklärungs- und Erziehungsprogramm zugunsten der Diversität menschlicher Sexualität kristallisierte sich als beachtenswerter und fortschrittlicher Grundpfeiler der kubanischen Gesellschaft heraus. Es ist nun spannend weiterzuverfolgen, wie sich Kuba national wie auch in der internationalen Gemeinschaft im wissenschaftlichen und lebenspraktischen Bereich weiterhin positioniert und diese Politik weiterführt und weiterentwickelt.
 
Thematische Konferenzübersicht:

•    Sexualitäten, Geschlecht und menschliche Entwicklung
•    Sexualitäten und soziale Ungleichheiten
•    Sexualitäten und die sozialen Kommunikationsmittel innerhalb der sozialen Veränderung
•    Sexuelle Rechte als Menschenrechte. Mechanismen ihrer Realisierung
•    Sexuelle Diversität
•    Trans_Identitäten, Geschlecht und Kultur
•    Soziale Bewegungen und Sexualpolitiken
•    Gewalt, Sexuelle Rechte und Öffentliche Politik
•    Soziale Netze innerhalb der sozialen Veränderung
•    Einheitliche und umfassende Sexualerziehung innerhalb der Prozesse sozialer Veränderung
•    Nationale Strategien einheitlicher und umfassender Sexualerziehung
•    Erfahrungen in der Herausbildung humaner Ressourcen innerhalb einer umfassenden Sexualerziehung und Care-Politik
•    Körper und Sexualitäten
•    Sexualitäten, Geschlecht und Religionen
•    Ethik, Prinzipien und vorbildliche Methoden in der Care-Politik der sexuellen Gesundheit
•    Sexuelle Funktionsstörungen und chronische Krankheiten
•    Sexualität und Bevölkerungsdynamiken
•    Sexuelle Gesundheit, Anfälligkeit und AIDS
•    Stress und Sexualität
•    Sexualitäten und (körperliche) Behinderung/ Disabilities


Ausführlichere Programme finden sich auf der Kongress-Homepage und als PDF-Download.
 

© bei der Autorin und bei KULT_online
Konferenzplakat: OrganisatorInnen