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Artikelaktionen

Editorial

editorial 47Liebe Leser_innen von KULT_online,

 

die politischen Entwicklungen der letzten Monate – vor allem im Zusammenhang mit #blacklivesmatter – haben viele Menschen zu einer wichtigen Reflexion über kulturelle Aneignung, Rassismus und weiße Privilegien angeregt. Auch in der vorliegenden Ausgabe ist dies der Fall, wie die eröffnenden Rezensionen eindrücklich belegen: Ob zu (post-)kolonialen Politiken der Erinnerung im namibisch-deutschen Zusammenhang, zum Werk und Vermächtnis der jamaikanischen Schriftstellerin und Intellektuellen Sylvia Wynter, zu afroamerikanischen Reisenarrativen und korrespondierender „Identitätsarbeit“, zu einer antirassistischen Literatur- und Selbstreflexion, oder zum lateinamerikanisch-deutschen Kulturtransfer in der Literatur.

 

Daneben gibt es aktuelle Schwerpunkte zur Schnittstelle und zum Netz(werk) als kulturelle Leitmetaphern,  zu den vorteilhaften Effekten cross- oder intermedialen Denkens und Arbeitens, sowie zur Revision bzw. Relektüre historischer Wissensbestände. Unter dem Eindruck der geschichtlichen Konfiguration unserer Gegenwart interessierten sich unsere Rezensent_innen dabei vorrangig für Wissenstransfers in der Geschichte der Raumplanung , für repräsentative Geschichtspolitiken um den Zerfall des ehemaligen Jugoslawiens in den 1990ern, sowie für eine synthetisierende Lesart vom Erbe des RAF-Terrorismus und bundesdeutscher Kunstproduktion ab den 1960ern.

 

Mit dem Hinweis auf vier Tagungsberichte zu thematisch abwechslungsreichen kulturwissenschaftlichen Veranstaltungen – speziell zum Anniversary Symposium „The Futures of the Study of Culture“ des Graduiertenzentrums – verabschiedet sich die KULT_online-Redaktion in die Sommerpause.

 

Wir wünschen einen produktiven Sommer und gute Lektüre.

 

Mit besten Grüßen,

Marcel Wrzesinski