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Mannheims Problem der Generationen als Emergenzphänomen kulturellen Wandels

Eine Rezension von Jutta Weingarten

Fietze, Beate: Historische Generationen. Über einen sozialen Mechanismus kulturellen Wandels und kollektiver Kreativität. Bielefeld: transcript, 2008.

Die Monographie von Beate Fietze widmet sich aus soziologischer Perspektive historischen Generationen und ihren Verbindungen zu sozialem Wandel. Sie bewegt sich somit in dem Feld der Generationssoziologie Karl Mannheims und hebt die Relevanz der Generationstheorie für Prozesse gesellschaftlichen Wandels hervor. Damit greift sie ein äußerst aktuelles Thema auf, welches seit den 1980er Jahren in Deutschland anhaltende Aufmerksamkeit genießt. Sie untersucht verschiedene Generationstheorien, die weitestgehend auf Karl Mannheim Bezug nehmen, und entwickelt diese konzeptionell weiter, um sie so an kulturtheoretische Fragestellungen anschließbar zu machen. 


Das anhaltende öffentliche Interesse an der Generationsthematik begründet sich vorwiegend durch demographische Entwicklungen der Gesellschaft und die politischen und sozialen Umbrüchen seit 1989. Während sich die Forschung zunächst auf sozialstrukturelle, demographische, ökonomische und familienspezifische Fragestellungen beschränkte, werden nun Generationstheorien auch verstärkt für Untersuchungen sozial-kultureller Veränderungen interessant. Das Augenmerk richtet sich unter anderem auf politische Transformationsprozesse, auf Fragen nach der Konstruktion kultureller Gedächtnisse oder etwa nach sozialen Adaptionen kultureller Innovationen. Die genannten Anwendungsmöglichkeiten generationstheoretischer Ansätze zeigen, dass diese sich zunehmend zu einem Mittel der Analyse kulturellen Wandels entwickeln. Der Generationsbegriff wird dabei zur zentralen Kategorie, mit der die Verbindung individueller und gesellschaftlicher Zeitverläufe (vgl. S. 14) dargestellt werden kann. Besonders die "Verschränkung von biographischem Zeiterleben und dem Voranschreiten der Geschichte ist im Generationsparadigma begrifflich unverwechselbar aufgehoben" (S. 14). In diesem Sinne verweist das Konzept der Generationen auf die Zeitlichkeit und Veränderlichkeit gesellschaftlicher Beziehungen.

Diesen Annahmen, die hauptsächlich auf den soziologischen Theorien Karl Mannheims basieren, nähert sich Beate Fietze mit einer kultursoziologischen Perspektive. Gelungen rekonstruiert sie verschiedene Generationstheorien in ihren wissenschaftsgeschichtlichen Kontexten und stellt ihre jeweiligen Weiterentwicklungen vor. Damit arbeitet sie anschaulich die heutige Generationssoziologie auf. Prägnant erläutert Fietze die Entwicklung vom genealogischen Prinzip über lineare Zeitvorstellungen bis hin zur Erkenntnis der Gleichzeitigkeit des Ungleichzeitigen, also der Möglichkeit das mehrere Generationen nebeneinander bestehen können und nicht nur als Beschreibung einer linearen Abfolge dienen (vgl. S. 13-42). Daraus abgeleitet erläutert die Autorin die drei ursprünglichen Generationsbegriffe: Abstammung, Zeitgenossenschaft und Lebensalter, im Sinne eines quantitativen Zeitmaßes der Lebensdauer eines Menschen. Fietze schafft so eine wissenschaftsgeschichtliche Heranführung an die Thematik, welche besonders für Leser, die sich neu in die Generationsthematik einarbeiten, sehr aufschlussreich ist.
Daran anschließend werden die wichtigsten Generationstheorien, auf denen die Generationssoziologie Mannheims aufbaut, überblicksartig zusammengefasst.
Dabei unterscheidet sich Mannheims Theorie historischer Generationen von früheren Theorien besonders darin, dass er Generationen als kulturelle Phänomene begreift, deren Zustandekommen maßgeblich von gesellschaftlichen Entwicklungen abhängt (vgl. S. 17). Leider vernachlässigt Fietze die Bedeutung und Errungenschaften anderer Generationstheorien an manchen Stellen, wie etwa die der Theorien Eisenstadts (vgl S. 47) oder Ryders (vgl. 50), indem sie nur kurz auf diese eingeht, um sich besonders auf ihre Schwachstellen in Relation zu Mannheims Theorien zu konzentrieren. Nichtsdestotrotz gelingt es der Autorin am Ende der wissenschaftsgeschichtlichen Rekapitulation, eine Verbindung der Kulturtheorie und der Generationssoziologie aufzuzeigen. "Die direkteste Verbindung von Generationstheorie und Kulturtheorie findet sich in jenen Arbeiten, die den Wandel tief in das Bewusstsein eingelassener kultureller Identitätsmuster und mentaler Strukturen durch generationsspezifische Erfahrungsverarbeitung zu erklären suchen und dazu auf das Identitätskonzept, das Mentalitätskonzept, das Habituskonzept, aber auch die Milieutheorie und den Ansatz des kulturellen Gedächtnisses zurückgreifen." (S. 65)

Den Großteil des Buches widmet Fietze der Darstellung, Herleitung und konzeptionellen Weiterentwicklung des Mannheim’schen Generationenansatzes. Dabei wird seine Generationstheorie detailliert untersucht und die terminologischen Schwachstellen auf den Punkt gebracht. Die Konzepte der Generationslagerung, des Generationszusammenhangs und der Generationseinheit, die den Kern von Mannheims Generationstheorie bilden, diskutiert Fietze differenziert und hebt dabei terminologische Unklarheiten hervor. Besonders die Begrifflichkeiten 'generationsstiftende Ereignisse' (vgl. S. 82) und die 'sozialen Träger' der Generationen (vgl. S. 85) bezeichnet die Autorin zu Recht als weiterzuentwickelnde Schwachstellen in Mannheims Theorie.

Um die in der Soziologie unbestrittene Bedeutung des Ansatzes hervorzuheben, legt Fietze im Anschluss Mannheims Wissenssoziologie als einen Rahmen für die vorliegende Generationstheorie dar. Leider bricht dieser dritte Teil mit dem bis dahin sehr strukturierten und differenzierten Argumentationsaufbau. Zwischen wichtigen Teilen einer Weiterentwicklung der Generationssoziologie eingeschoben, wirkt das etwas diffuse Kapitel deplaziert im Rahmen der Monographie. Dem Fazit dieses Kapitel gelingt es jedoch aufzuzeigen, wie stark Mannheims Wissenssoziologie in einer lebensphilosophischen Kulturtheorie verankert ist. Aus dieser zentralen Erkenntnis folgert Fietze, dass die zuvor benannten Schwächen der Mannheim’schen Generationstheorie hauptsächlich auf seine "begriffliche Entdifferenzierung" (S. 98) zurückzuführen sind und deshalb genau diese Verankerung in der Wissensoziologie überwunden werden muss.

Die Autorin bringt daran anschließend eine Weiterentwicklung der Theorie der historischen Generationen und eine Ergänzung der begrifflichen Unklarheiten fertig: Das problematische Konzept des 'Zeitgeistes', mit dem laut Mannheim das Emergenzphänomen der Konstitution historischer Generationen zusammenfällt, verbindet sie mit Habermas Konzept der 'Öffentlichkeit' (S. 101). Das Problem der Unbestimmtheit der 'generationsspezifischen Akteure' löst sie, indem sie das Konzept der politischen Eliten einführt (vgl. S. 105). Dadurch wird die Generationstheorie Mannheims für eine Beschreibung und Analyse kulturellen Wandels nutzbar gemacht.

In zwei weiteren Kapitel wird das erweiterte Konzept der historischen Generationen weiter spezifiziert und dargestellt, wie es zu Analysen kulturellen und sozialen Wandels beitragen kann. Dabei legt die Verfasserin dar, dass sich in der Bildung von Generationen eine Verbindung zwischen Biographie und Geschichte vollzieht (vgl. S. 113), die für eine Untersuchung narrativer Identitätskonstruktionen in der Biographieforschung besonders geeignet ist. An zwei empirischen Beispielen – den amerikanischen Progressivisten, einer Generation die sich in der Zeit der industriellen Revolution in den USA zwischen 1880 und 1920 entwickelte, und der globalen Generation der 68er Bewegung – werden abschließend die konzeptionellen Überlegungen an Fallstudien vorgeführt und Mannheims Verständnis der historischen Generationen verdeutlicht. 

Insgesamt gelingt es Beate Fietze, die Mannheim’sche Generationstheorie für kulturtheoretische Fragestellungen anschließbar zu machen. Die Sorgfalt, mit der terminologische und konzeptionelle Schwierigkeiten aufgearbeitet und weiterentwickelt werden, macht das Buch zu einem wichtigen Beitrag für die Generationssoziologie. Die vornehmlich auf Mannheim fokussierte Perspektive wird zwar an vielen Stellen durch weitere generationstheoretische Ansätze komplettiert/ergänzt, misst jedoch den Annahmen Mannheims besonders für die qualitative Analyse kulturellen Wandels besonders große Bedeutung zu. Dadurch drängt sie andere Ansätze, die beispielsweise einer quantitativen Analyse zuträglich wären, an den Rand der Beobachtung. Dies macht das Buch für Einsteiger in die Generationenthematik nur bedingt empfehlenswert, da der Mannheim’sche Ansatz sehr deutlich in den Vordergrund gestellt wird. Trotzdem leistet die Autorin mit ihrer Weiterentwicklung der Generationstheorie Mannheims und der Verdeutlichung, wie historische Generationen aus kulturellem Wandel heraus entstehen und diesen widerspiegeln, einen sehr wichtigen Beitrag für die Generationenforschung. Fietze bringt die Generationssoziologie einen großen Schritt voran und bietet besonders Sozialwissenschaftlern viele sehr wichtige Einblicke.


Beate Fietze: Historische Generationen. Über einen sozialen Mechanismus kulturellen Wandels und kollektiver Kreativität. Bielefeld: Transcript, 2009. 292 S., kartoniert, 28,80 Euro. ISBN: 978-3-89942-942-8


Inhaltsverzeichnis

Vorwort 11

Einleitung 13

1. Generationssoziologie als Kultursoziologie: Eine wissenschaftsgeschichtliche Rekonstruktion der Generationstheorie 23
1.1. Die Dominanz der zyklischen Zeitvorstellung von der Antike bis zur Neuzeit: Das genealogische Prinzip 24
1.2. Die lineare Zeitvorstellung der Neuzeit als historischer Fortschritt und biographische Entwicklung: Das Konzept der Lebensalter 28
1.2.1. Das quantitative Zeitverständnis: Die Ableitung der Geschichte aus der natürlichen Abfolge der Generationen 32
1.2.2. Das qualitative Zeitverständnis: Die Ableitung der Generationen aus der biographischen Erfahrung 35
1.3. Die Gleichzeitigkeit des Ungleichzeitigen: Das Konzept der historischen Generationen 38
1.4. Die Zäsur durch Nationalsozialismus und Zweiten Weltkrieg 43
1.5. Der Einzug des Strukturfunktionalismus in die Generationssoziologie: Das Konzept der Altersgruppen 47
1.6. Der Abschied der Generationssoziologie von der Kulturtheorie: Das Kohortenkonzept 50
1.7. Begriffskonfusion als Symptom der Stagnation generationssoziologischer Theoriebildung 54
1.7.1. Die Analyse der Studentenbewegung als verpasste Chance für die Generationssoziologie 55
1.7.2. Die Biographieforschung als Scheinlösung für das Problem der Generationen 58
1.8. Die Wiederentdeckung der Generationstheorie 61
1.9. Die zögerliche Rückkehr der Kulturtheorie in die Generationssoziologie 64
1.10. Resümee 67

2. Die Konstitution historischer Generationen: Ein sozialer Mechanismus kulturellen Wandels 69
2.1. Die Generationstheorie von Karl Mannheim 72
2.2. Generationslagerung: Selektivität des Realitätszugangs 73
2.3. Generationszusammenhang als Emergenzphänomen 75
2.4. Generationsbildung als sozialer Mechanismus kulturellen Wandels 79
2.5. "Entscheidende Kollektivereignisse" als Chiffre 82
2.6. Generationseinheiten: Die Interpreten des Zeitgeistes 85
2.7. Resümee 89

3. Das Dilemma der Mannheimschen Wissenssoziologie: Gefangen zwischen Philosophie und Soziologie 91

4. Generationsspezifische Akteure: Die Reformulierung des Konzepts Historischer Generationen 99
4.1. Die Ersetzung der Kategorie des Zeitgeistes durch das Konzept der Öffentlichkeit 99
4.2. Die neue Verknüpfung von Geist und Macht: Politische Eliten als generationsspezifische Akteure 102
4.3. Die Politisierung altersspezifischer Situationsdeutungen: Generationsspezifische Akteure als Cross-cutting Kategorie 104
4.4. Der Repräsentativitätsanspruch der Generationseliten 107
4.5. Die Definition des Generationsbewusstseins 108
4.6. Resümee 111

5. Narrative Identitätskonstruktion: Biographie und Generation 113
5.1. Das Konzept der kulturellen Erinnerung 114
5.2. Die Prädominanz der ersten Eindrücke 115
5.3. Jugenderlebnisse als biographische Matrix narrativer Identitätskonstruktion 118
5.3.1. Adoleszenztheorie: Postadoleszenz als Grundlage personaler Identität 118
5.3.2. Lebensverlaufsforschung: Institutionalisierung des Lebenslaufs 122
5.3.3. Biographieforschung: Narrative Identitätskonstruktion als lebenslanger Prozess 123
5.3.4. Narrative Identität und Generationstheorie 126
5.4. Der biographische Zeithorizont und die Dauer einer Generation: Lebensdauer und Wirkungsdauer 129
5.5. Die narrative Identitätskonstruktion generationsspezifischer Akteure 132
5.6. Resümee 134

6. Prozesscharakter sozialen Wandels: Generation und Geschichte 137
6.1. Theorien sozialen Wandels und die Analyse generationsspezifischer Wandlungsprozesse 137
6.2. Die Bedeutung der Zeit für die Analyse kulturellen Wandels 140
6.2.1. Der analytische Dualismus: Ein Ausweg aus der kulturtheoretischen Sackgasse 141
6.2.2. Der morphogenetische Zyklus: Die analytische Hervorhebung der Zeit 148
6.3. Morphogenese und die Konstitution historischer Generationen 151
6.4. Varianten der Generationsbildung 154
6.4.1. Morphostatische Konstellationen: Die Latenz des generationsspezifischen Wandlungspotentials 155
6.4.2. Morphogenetische Konstellationen: Die Aktivierung des generationsspezifischen Wandlungspotentials 158
6.5. Resümee 165

7. Gesellschaftskrise und Generationsbildung: Ein sozialer Mechanismus kollektiver Kreativität 167
7.1. Kreativität als Potential und Prozess 168
7.2. Charismatische Bindung und die Redefinition der sozialen Ordnung 170
7.3. Gesellschaftskrise als generationsstiftendes Ereignis 172
7.4. Tradition und Innovation 174
7.5. Politisierung der Kultur und institutionelle Weichenstellung 176
7.6. Resümee 177

8. Die Generation der amerikanischen Progessivisten 179
8.1. Die Progessive Era als historischer Wendepunkt 181
8.2. Die Krise der 1890er Jahre als Geburtsstunde einer neuen historischen Generation 182
8.3. Neue Perspektiven: Die Herausforderung des etablierten kulturellen Systems durch die Situationsdeutung der Progressivisten 185
8.4. Die Generationseliten als innovative Minderheiten 189
8.4.1. Die Universitätsmitglieder 190
8.4.2. Die Kirchenkreise 192
8.4.3. Das Municipal Research Bureau Movement 193
8.4.4. Die Frauenrechtsbewegung und die Settlement-Bewegung 195
8.4.5. Die investigativen Journalisten 198
8.5. Die "formativen Jahre" der Progressivisten 199
8.6. Der Konstitutionsprozess des progressivistischen Generationszusammenhangs 201
8.7. Die konkurrierenden Generationseinheiten 203
8.7.1. Die konservative Generationseinheit 204
8.7.2. Die populistische Generationseinheit 205
8.7.3. Die sozialistische Generationseinheit 206
8.7.4. Gemeinsamkeiten und Differenzen der Generationseinheiten 207
8.8. Resümee 208

9. Globalisierung und Generationsbildung 211
9.1. Das Jahr 1968 als Symbol der ersten globalen Generation 211
9.2. Die globale Gleichzeitigkeit der Studentenbewegung 212
9.3. Die Globalisierung des sozialhistorischen Raums als Vorraussetzung für die Globalisierung des Generationszusammenhangs 217
9.4. 1968 als Ausdruck globaler politischer und kultureller Umbrüche 219
9.5. Die Krise des Ost-West-Verhältnisses als politischer Entstehungszusammenhang der ersten globalen Generation 225
9.6. Institutionelle Konstitutionsbedingungen der globalen Generationselite 229
9.7. Die Politisierung der Kultur durch die 68er-Generation 234
9.8. Resümee 237

Schluss 239

Literatur 245


Mannheim’s Problem of Generations as a Phenomenon of Cultural Change

Beate Fietze's monograph applies a sociological perspective to historical generations and their relation to social change. She is therefore active in the sociology of generations, a field dominated by Karl Mannheim’s theories, and points to the relevance of generation-theory for processes of social change. In doing so, Fietze puts her finger on a very up-to-date topic that has been continuously gaining importance in Germany since the 1980s. She analyses different approaches to generation-theories that mainly go back to Mannheim and develops them further to make them available to research in conjunction with the study of culture.


© bei der Autorin und bei KULT_online