Benutzerspezifische Werkzeuge

Information zum Seitenaufbau und Sprungmarken fuer Screenreader-Benutzer: Ganz oben links auf jeder Seite befindet sich das Logo der JLU, verlinkt mit der Startseite. Neben dem Logo kann sich rechts daneben das Bannerbild anschließen. Rechts daneben kann sich ein weiteres Bild/Schriftzug befinden. Es folgt die Suche. Unterhalb dieser oberen Leiste schliesst sich die Hauptnavigation an. Unterhalb der Hauptnavigation befindet sich der Inhaltsbereich. Die Feinnavigation findet sich - sofern vorhanden - in der linken Spalte. In der rechten Spalte finden Sie ueblicherweise Kontaktdaten. Als Abschluss der Seite findet sich die Brotkrumennavigation und im Fussbereich Links zu Barrierefreiheit, Impressum, Hilfe und das Login fuer Redakteure. Barrierefreiheit JLU - Logo, Link zur Startseite der JLU-Gießen Direkt zur Navigation vertikale linke Navigationsleiste vor Sie sind hier Direkt zum Inhalt vor rechter Kolumne mit zusaetzlichen Informationen vor Suche vor Fußbereich mit Impressum

Artikelaktionen

Knotenpunkte im Nationsdiskurs



Eine Rezension von Thorsten Gudewitz

Rausch, Helke: Kultfigur und Nation. Öffentliche Denkmäler in Paris, Berlin und London 1848-1914.München: Oldenbourg, 2006.

Helke Rauschs Studie untersucht in einem transnationalen Vergleich Personendenkmäler, die zwischen 1848 und 1914 in Paris, Berlin und London errichtet worden sind. Im Anschluss an die konstruktivistische Nationalismusforschung und aus dezidiert kulturgeschichtlicher Perspektive betrachtet Rausch am Beispiel von über 200 Denkmälern und der sie begleitenden Einweihungsfeste Verfahren nationaler Sinnstiftung und Konditionen öffentlicher Sinnaneignung und beschreibt auf breiter empirischer Basis die diskursive Nationsbildung im westlichen Europa des 19. Jahrhunderts.  



Seit 1983, dem "annus mirabilis" der Nationalismusforschung (Hans-Ulrich Wehler), haben sich die "Imagined Communities" von Benedict Anderson und die von Eric Hobsbawm untersuchte "Invention of Tradition" als Schlagworte in der konstruktivistischen Betrachtung von Nationsbildung und nationalen Identitäten entwickelt. Auch die Kulturhistorikerin Helke Rausch lehnt sich in der vorliegenden, aus ihrer Dissertationsschrift von 2002 hervorgegangenen Studie über öffentliche Personendenkmäler in den europäischen Hauptstädten Paris, Berlin und London, an die konstruktivistische Nationalismusforschung an. In vergleichender Perspektive werden die Verfahren nationaler Sinnstiftung sowie die Konditionen öffentlicher Sinnaneignung im symbolischen Diskurs über die Nation in den Denkmalssetzungen des 19. Jahrhunderts untersucht.

Methodisch betritt Helke Rausch mit der Entwicklung eines "transnationalen Denkmalvergleichs" Neuland, liegen doch für alle drei Vergleichsländer bislang wenige bis keine Vorarbeiten zu einem solchen Unterfangen vor. Da sie auf keine theoretischen und methodischen Reflexionen zurückgreifen kann, entwickelt Rausch in der verdienstvollen und trotz ihrer Länge von gut 100 Seiten sehr lesenswerten Einleitung ein analytisches Vergleichsraster, das auch für Ausweitungen in Richtung auf süd- und osteuropäische Denkmalsvergleiche anwendbar scheint.

In einer theoretischen Verortung wird im Anschluss an Hobsbawm und Anderson der Artefaktcharakter der Nation betont und Nationsbildung als sowohl programmatisch-rationaler als auch ästhetisch-affektiver Prozess verstanden. Öffentliche Denkmalfiguren versteht Rausch als "vorgestellte Repräsentanten des Nationalen". Denkmäler und die ihre Entstehung begleitenden Diskurse bis hin zur Einweihungsfeier lassen sich dann auf ihre Rolle im Prozess der Erfindung der Nation untersuchen. Kultur- und mentalitätsgeschichtlich werden Denkmalsfeste dabei unter Rückgriff auf Clifford Geertz' hermeneutische Ethnologie und die Kultursoziologie Pierre Bourdieus als Akte der "Definition von (nationalen) Werten, Symbolen, Bedeutungen" verstanden. Es bleibt allerdings unklar, warum der signifikante Charakter von Denkmalsfeiern als Knotenpunkte im Diskurs über die Nation an dieser Stelle nicht zum Anlass genommen wird, Chancen und Möglichkeiten einer Diskursanalyse zumindest zu reflektieren.

In der Auswahl der Vergleichsländer orientiert sich Rausch an den gängigen Typologiebildungen zum europäischen Nationalismus und erhebt ihre Studie so auch zur Testfrage an die Tragweite der idealtypischen Polarisierung, die sie empirisch nicht bestätigen kann. Indem 1848 und 1870/71 als zentrale Zäsuren für den Drei-Länder-Vergleich gesetzt werden, erscheint allerdings die Wahl Englands als drittes Vergleichsland ein wenig artifiziell, bezeichnen die Zäsuren doch vor allem für die politischen Systeme Frankreichs und Deutschlands einen klaren Bruch, während sie für England von untergeordneter Bedeutung sind. Auch die Modifikationen in Zeremoniell und Festrhetorik, die Rausch als markante Veränderungen in der Londoner Denkmallandschaft ab Mitte der 1870er Jahre feststellt, können hier nicht überzeugen. Die Beschränkung des Vergleichs auf Frankreich, Deutschland und England ist angesichts der methodisch-theoretischen Grundlegungen und der enormen Menge verarbeiteter Archivquellen nachvollziehbar - die Autorin selbst sieht in der Ausweitung des Vergleichs auf Süd- und Osteuropa ein Desiderat.

Untersucht werden alle Personendenkmäler in den Hauptstädten der Vergleichsländer, für die sich zeitgenössische Konnotationen mit dem Nationsbegriff feststellen lassen. Ausgeschlossen bleiben architektonische Monumente und Kriegerdenkmäler. Insgesamt werden 207 öffentliche Denkmäler verglichen, die in der Mehrzahl nach 1870/71 errichtet wurden. Bei allen Denkmalprojekten dominierten Parlamentarier oder ministerielle Amtsträger die Initiatorengruppen, militärische Stifterprofile lassen sich verstärkt für London feststellen. In Paris waren es vor allem Journalisten der republikanischen Presse, während in Berlin (bildungs-)bürgerliche Formationen dominierten. In allen drei Hauptstädten lässt sich dabei eine charakteristische "Mittelklassen"-Bindung und soziale Exklusion nach unten feststellen.

Die Einteilung der Kapitel und die Zuordnung der Denkmalprojekte innerhalb der chronologischen Zäsuren erfolgt nach Themenachsen, die sich aus der Nationalismusforschung und aus zeitgenössischen Konnotierungen ergeben. Für die Zeit von 1848 bis 1870/71 sieht Rausch die Nation im Zusammenhang mit Revolution, monarchischer Staatsordnung, Militär und Fortschritt thematisiert, bis zum Ersten Weltkrieg geraten Revolution und Umbruch, Staat, Krieg, politische Deutungsmuster, Religion, abermals Fortschritt, Kultur und Gender in ihrer diskursiven Verbindung mit der Nation in den Blick. Die Einzelkapitel behandeln jeweils nacheinander die Vergleichsstädte Paris, Berlin und London und führen die Ergebnisse anschließend in einem Vergleichs-Kapitel zusammen.

Ingesamt diagnostiziert Rausch eine zunehmende Diversität in der Kombination nationaler und anderer Identitäten im Verlauf des 19. Jahrhunderts. Der Vergleich mikrohistorischer Fallstudien lokalisiert zudem die Nationsbildung als orts- und kontextgebundenen diskursiven Prozess, als diskursive Aushandlung und Bereitstellung von nationalen Sinnstiftungs- und Deutungsangeboten, die mit jedem Denkmal wieder neu verhandelt wurden. In der Denkmallandschaft des 19. Jahrhunderts erkennt die Autorin folglich eine "plurale Verweisungslandschaft auf ein Sinnstiftungskonzept Nation" und eine Abbildung der Diversität und Komplexität nationaler Identität als Summe von unterschiedlichen politischen, sozialen, religiösen oder geschlechtsspezifischen Loyalitäten. Denkmalfeste und auch Denkmäler selbst dienten in diesem Zusammenhang als jeweils ganz spezifische Nationskonstruktionen im Deutungskampf um die sinnhafte Füllung der "Nation". Die Stärke des Bandes liegt somit gerade darin, hegemoniale Vorstellungen von nationaler Identität aufzubrechen und die Gleichzeitigkeit von nationalen, regionalen, religiösen, politischen und vielen anderen Deutungsangeboten hervorzuheben, die sich mit dem gesellschaftlichen Ordnungsmodell der Nation diskursiv vernetzten und sich als Deutungsangebote in sie einschrieben.

Helke Rausch bestätigt mit ihrer Studie auf empirischer Basis die These von der "Imagination der Nation", die als akteurszentrierte Sinn- und Deutungskonstruktion gesellschaftlicher Vergemeinschaftung sichtbar gemacht wird. Denkmäler erscheinen so als Momentaufnahmen, als diskursive Verdichtungen und Materialisierungen im Prozess nationaler Sinnstiftung und zugleich als Einspeisungen unterschiedlicher, zum Teil konkurrierender Deutungsangebote. Dass dies auf Grundlage von dichten Beschreibungen der zahlreichen Denkmalprojekte gelingt, die den jeweiligen Aushandlungsprozess von der Entstehung bis zur Einweihungsfeier der Denkmäler beschreiben, lässt die Selbstbeschränkung auf die gewählten Vergleichsländer verschmerzen.

Die großzügige Ausstattung des Bandes, der in den "Pariser Historischen Studien" des DHI Paris erschienen ist, umfasst neben einem Abbilddungsteil ein sehr hilfreiches Verzeichnis der behandelten Denkmäler sowie ein Personen- und Ortsregister. Es bleibt zu hoffen, dass der Verlag diese angesichts ihres hohen theoretisch-methodischen Reflektionsniveaus in Verbindung mit einer breiten empirischen Fundierung für die Denkmalforschung wie Nationalismusforschung gleichermaßen bedeutsame Studie durch Herausgabe einer finanzierbaren Paperback-Ausgabe einem größeren Leserkreis zugänglich macht.


Rausch, Helke: Kultfigur und Nation. Öffentliche Denkmäler in Paris, Berlin und London 1848-1914. München: Oldenbourg, 2006 (Pariser Historische Studien, Band 70). 797 S., gebunden, 79,80 €. ISBN: 3-486-57579-1


  Inhaltsverzeichnis


Vorwort

Einleitung
I. Forschungszusammenhang und analytischer Ansatz

1.Verortungen
1.1. Nationalismustheorien und Nationalsymbolik
1.2. Nationale Denkmalkultur als Gegenstand einer kulturgeschichtlichen Nationalismusforschung
1.3. Denkmal, Fest und Nation. Historische Denkmal- und Festforschung in drei Historiographien
1.3.1. Zum Forschungsstand in Deutschland
1.3.2. Zum Forschungsstand in Frankreich
1.3.3. Zum Forschungsstand in England

2. Zum transnationalen Denkmalvergleich
2.1. Vergleich
2.2. Eingrenzungen
2.2.1. Länderauswahl und Hauptstädte
2.2.2. Chronologische und thematische Präzisierung
2.3. Analytisches Raster
2.4. Quellen
2.5. Themenachsen und Darstellung

II. Strukturelle Kontexte: Konturen städtischer Erinnerungsräume und Profile öffentlicher Denkmalstifter

1. Kompetenzarrangements und Verfahrensmuster
1.1. Paris
1.2. Berlin
1.3. London
2. Konturen von Stifterprofilen
2.1. Paris
2.2. Berlin
2.3. London
3. Vergleich


Erster Teil
Nationaler Diskurs und Nationskonzepte im Spiegel monumentaler Kultfiguren um 1848 bis Anfang der 1870er Jahre


I. Nation und Revolution von 1848
1. Paris: Gescheiterte Versuche einer (ikonographischen) Fixierung der post-revolutionären Nation
2. Berlin: Revolution ohne Denkmal - Nation ohne Revolution?
3. London: Umstrittene Konturen der Nation ohne Umbruch: Wirtschafts- und sozialpolitische Differenzbestimmungen
4. Vergleich

II. Nation und monarchische Staatsordnung
1. Paris: Das Zweite Empire zwischen monarchischer Tradition und republikanischer Opposition
1.1. Nation und dynastische Kontinuität: Anläufe zur Traditionsbildung
1.2. Reaktivierung einer autoritären Legende: Der Napoleon-Mythos zwischen offiziösem Bild und populärem Kult
1.3. Raum und Grenzen des republikanisch-oppositionellen Gegenkults
2. Berlin: Konterrevolutionäre Kontinuitätsgarantien der preußischen Dynasten
3. London: Kompensierter Monarchiekult um den Prince Consort: Fortschrittsoptimismus und konzeptionelle Diskussion
4. Vergleich

III. Nation und Militär
1. Paris (1851-1870): Nation und die Niederlage von 1815: Anläufe zur Rehabilitierung der "gloire militaire"
2. Berlin: Zwischen reaktionärem Militarismus und historischer Reminiszenz
2.1. Das antirevolutionäre Bekenntnis als Programm
2.2. Arrondierungen
3. London: Militärische Selbstbilder der Seemacht
3.1. Schlaglichter auf eine Kultmisere
3.1.1. Nelson, oder: Mythosverschleiß und dynamische Verfremdung
3.1.2. Wellington, oder: Zur Halbwertszeit von Siegermythen
3.2. Die Nation als legitime Kolonialmacht
3.3. Prestigeeinbußen: Umwertungseffekte nach dem Krimkrieg
4. Vergleich

IV. Nation und Fortschritt
1. Paris: (Niederlagen-)Kompensation und politische Überformung
2. Berlin: Inklusive Inszenierungen von agrarischem und gewerblichem Fortschritt
3. London: Adaptionsprozesse eines neuen Deutungsmusters
4. Vergleich

Zweiter Teil
Nationaler Diskurs und Nationskonzepte in den öffentlichen Denkmälern bis 1914


I. Nation, Revolution und Umbruch
1. Paris: Zusammenbrüche und Revolutionen
1.1. Die memoriale Verhandlung von Zusammenbruchsgeschichten
1.1.1. Nation und die Commune von 1871 - Ikonoklasmus der Kommunarden und napoleonischer Antimythos - Die kommunardische Opposition als Denkmalstifter: Symbolkonkurrenz und Gegenkult um die Kommunarden
1.1.2. Die Erinnerung des Zusammenbruchs von 1851/52: Baudin als Märtyrer der republikanischen Nation
1.2. Die memoriale Bewältigung der Revolutionen
1.2.1. Nation und Revolution 1789: "Révolution en bloc" oder sezierte Revolutionserinnerung - umstrittene Vorläufer und Protagonisten
1.2.2. Nation und Revolution 1848: Innerrepublikanischer Dissens
2. Berlin: Nation und Revolution: Kontinuität statt Umbruch als Legitimationskonzept
3. London: Die Englische Revolution als umstrittener historischer Gründungsmythos
3.1. Cromwell: Vom "regicide" zum "national hero of the British people"
3.2. Facetten eines royalistischen Gegenkults
4. Vergleich

II. Nation und Staat: Zur Verkörperung nationaler Ordnungstraditionen
1. Paris: Republikanische Elite und die République-Allegorien
1.1. Denkmalphalanx für die Gründerväter der Dritten Republik
1.1.1. Gambetta als Archetyp des republikanischen Gründers
1.1.2. Erosionsstufen republikanisch-liberaler Deutungshoheiten nach der Jahrhundertwende
1.2. Die République als allegorische Verbürgung republikanischer Staatstradition
2. Berlin: Nation und preußisch-kleindeutsche Monarchie nach 1871
2.1. Kultmatrix und Deutungsschablonen
2.2. Gigantomanie und programmatischer Stillstand
2.3. Kultvarianten
2.4. Neue Akzente des Bismarck-Mythos: Der volksnahe Reichsgründer
3. London: Victoria-Kult zwischen Affekt und Empire
3.1. Einübung der öffentlichen Kultgeste: Emotionale und metropolitane Akzente
3.2. Posthumer Kult
4. Vergleich

III. Nation und Krieg
1. Paris: Zwischen Niederlagentrauma und neuer Traditionsbildung
1.1. Die Memorialisierung der Niederlage von 1870/71
1.2. Neubestimmungen der "gloire militaire"
2. Berlin: Stagnation und Absorption
3. London: Machtpolitische Konturen der Empire-Nation
4. Vergleich

IV. Nation und politische Deutungsmuster
1. Paris: Toleranzfanale und rechte Randbereiche
2. Berlin: Denkmäler der Opposition oder symbolische Grabenkämpfe
2.1. Relikte und Transformationen einer partizipatorischen Nationsidee
2.2. Die preußischen Reformen als Bezugspunkt liberaler Traditionsbildungsversuche
2.3. Das Ringen um liberale Symbolmacht
3. London: Zwischen liberaler Konsensformel und konservativen Übergriffen
3.1. Monumentale Voten des politischen Liberalismus
3.2. Plädoyers für die sozialmoralische Reform
3.3. Zur konservativen Aneignung des Nations-Begriffs
4. Vergleich

V . Nation und Religion
1. Paris: Zum monumentalen Disput um die (a)religiöse Affinität der französischen Nation
1.1. Konvulsion, Dissoziierung und Kollision nationaler Selbstbild-Entwurfe im Spiegel der Jeanne d’Arc-Denkmäler
1.2. Voltaire zwischen laizistischem Messianismus und katholischer Apostasie
1.3. Symbolduelle und -repliken: Katholizismus, Laizismus, Protestantismus und Nation
2. Berlin: Konturen des Nationalprotestantismus
3. London: Zwischen konfessionellen Pluralismen und anglikanischem Deutungsprimat
4. Vergleich

VI. Nation und Fortschritt
1. Paris: Zwischen humanitärem Konsens und politisch-religiöser Kritik
2. Berlin: Transnationale Weitung, kompetitive Verengung und Loyalitätskonkurrenz
3. London: Zur Marginalität eines Deutungsmusters
4. Vergleich

VII. Nation und Kultur
1. Paris: Zwischen universaler Inklusion und politischem Bekenntnis
2. Berlin: "Dichter und Denker" zwischen Emanzipation und saturiertem Machtstaat
2.1. Ambivalenz, Redundanz und Exklusion: Umbrucheffekte im Schiller-. Goethe- und Lessing-Kult nach 1871
2.2. Deutungsspielräume
3. London: Nation und dissoziierte "Kultur"
4. Vergleich

VIII. Nation und Geschlecht
1. Paris: Gescheiterte Projekte
2. Berlin: Dynastische Repräsentationsgrenzen
3. London: Ableger des Monarchinnenkults
4. Vergleich

IX. Ausblick: Konturen des monumentalen Nationsdiskurses im Krieg bis 1918
1. Paris: Neue Hermetik und Inklusion
2. Berlin: Heroenkult und Demoralisierung
3. London: Inklusion und Behauptung
4. Vergleich

Schlussbetrachtung
1. Kulbnuster und Inszenierungstraditionen: Öffentliche Denkmalerrichtungen im Vergleich
2. Kultfiguren und Projektionen: "Nations"-Deutungen im Vergleich

Anhang
Verzeichnis der Denkmäler
Abbildungsnachweis
Abkürzungen
Quellen und Literatur
Quellen
1. Hilfsmittel
2. Französische Quellen
2.1. Archivalien
2.2. Gedruckte Quellen
2.3. Periodika
3. Deutsche Quellen
3.1. Archivalien
3.2. Gedruckte Quellen
3.3. Periodika
4. Englische Quellen
4.1. Archivalien
4.2. Gedruckte Quellen
4.3. Periodika
Literatur
Personen- und Ortsregister


© beim Autor und bei KULT_online